Vorsätze…

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Ein neues Jahr hat begonnen und mit ihm kommen Vorsätze. Da kann man machen, was man will. Jahrelang schon winde ich mich aus der Nummer heraus… oder versuche es zumindest. Insgeheim kommen sie aber doch, die Vorsätze, denn einen, einen ganz kleinen und unscheinbaren, kann man sich ja genehmigen, denkt man.

Dieses Jahr habe ich aufgehört, mir selbst etwas vorzumachen, und wieder ganz offen Vorsätze gefasst. Zwei realistische und ganz einfache. Das meint man ja immer, aber dieses Jahr ist es wahr. Vorsatz Nummer eins: Jeden Monat ein neues Gericht kochen oder eine neue Sache backen. Ich möchte immer Brot selber backen und so halbsüße Dinge wie Bananabread, habe auch die entsprechenden Backbücher, schreite aber dann doch viel zu selten zur Tat. Das gleiche gilt für tolle Salate, die ich machen möchte, und immer so weiter. Ein Rezept im Monat auszuprobieren scheint mir realistisch. Mein Freund bleibt allerdings skeptisch und witzelt, dass ich dann ja meine Küchentätigkeit um 100% gesteigert hätte. Frechheit.

Vorsatz Nummer zwei: #stashdown. Ich habe bereits über mein Stricken für Obdachlose berichtet und dafür Wollspenden gesammelt, die sich nun in unserer Wohnung stapeln. Sowas hat natürlich Kommentare zur Folge und schwächt meine Verhandlungsposition in vielen Fällen ungemein, weil es immer heißt, dass ich mich doch erstmal um meine ewigen Wollvorräte kümmern müsse. Blöderweise ist da was dran. Das Bild zeigt übrigens das aktuelle auf den Nadeln befindliche Sockenpaar. Zum ersten Mal stricke ich eines top-down, also von der Spitze her. Bislang habe ich Socken vom Bündchen her gestrickt, dann kommt die Ferse, dann der Fuß und zuletzt die Spitze. Nun mache ich es umgekehrt. Ich hatte eine Weile gezögert, diese umgekehrte Variante zu stricken, weil die Socken dann etwas anders aussehen und ich diesen Look nicht so schön finde, sondern etwas zu clean. Der Achteranschlag, mit dem mann eine Spitze ohne Naht hinkriegt, hat mich dann aber doch gereizt und nicht enttäuscht. Macht Spaß und ein bißchen Abwechslung kann im Sortiment nicht schaden.

In diesem Jahr muss nun aber alles raus, alle Vorräte verarbeitet werden und als Schal, Mütze oder Sockenpaar meine Wohnung verlassen. – Natürlich werden dann neue Wollspenden kommen, aber dafür kann ja dann der nächste Neujahrsvorsatz herhalten.

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