Wasabi zum Kuscheln

Mein kleiner Sohn trägt einen Namen, zu dem Wale sehr gut passen, und ohnehin ist unsere kleine Familie see- und wasserverrückt, da lag es nah, folgendes Kuscheltierchen endlich zu stricken: Wasabi von Susan Claudino.

Muster gekauft, Sockenwollreste rausgekramt und los!

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Man beginnnt mit einer hübschen Spirale, die die Nase des Wales wird. (Das tolle Lesezeichen, das im Bild als Lesehilfe fürs Muster dient, ist übrigens ein Book Dart von Manufactum – z. B. hier gefunden.) Dann kommt der große Kopf und man beginnt alsbald mit dem Füllen:

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Hier seht Ihr, wie sich auf dem Walrücken (rechts im Bild) an den Abnahmestellen eine kleine Leiter bildet. Dass das passieren kann, ist in der Anleitung erwähnt, und es wird gezeigt, wie man die Lücken nachträglich durch Vernähen schließen kann, doch macht sich das mit Farbverlaufsgarn blöd. Also so lassen. Meines Erachtens nach sind die Maschenmarkierer Schuld an dem weiten Übergang zwischen den Maschen. Beim nächsten Wal (unten mehr dazu) habe ich sie weggelassen, weil man sie nicht wirklich braucht. Ich zähle außerdem sowieso immer mit, auch wenn ich nebenher fernsehe oder mich unterhalte (Zwangsneurose sei Dank :)), daher erübrigt sich der Markierer. Allerdings könnte man gut einen Markierer mit Nylonfaden nehmen, der drückt nichts auseinander – an faulen Tagen oder für weniger neurotische Menschen sicherlich eine geeignete Möglichkeit.

Nachdem die Schwanzflossen gestrickt und die seitlichen Flossen angestrickt sind, sieht mein Wasabi so aus:

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Es fehlen noch die Augen, aber sonst ist er fertig 🙂 Der Sohni hat ihn schon bestaunt und sich ein bißchen gewundert, was das für ein Geselle ist, aber wenn der Wal erstmal Äuglein hat, wirkt er vielleicht etwas gestaltlicher. Ich habe natürlich gleich den zweiten angenadelt, diesmal in 6-facher Sockenwolle und mit Nadelstärke 3, also 0,5 größer als beim ersten:

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Hier habe ich den Maschenmarkierer nur zum Rundenzählen eingesetzt und nicht zum Markieren der Abnahmestellen, und sofort sind die Leitern auf dem Walrücken kaum noch da. Ein paar Flossen fehlen noch und vielleicht ein anderer Name als Wasabi 😉 Doch den muss das jüngste Familienmitglied aussuchen.

 

Ich verlinke den Beitrag zu Auf den Nadeln September.

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