Montagsideen #5

Guten Morgen nach zwei Strickreichen Wochen mit Erfolgserlebnissen und ausgiebigen Maschenproben. Letztere sind eher nicht so mein Fall – ich mache sie natürlich, aber sobald ich alle erfolderlichen Informationen zusammen habe, wird geribbelt und richtig losgelegt. Ich finde es schon einen riesen Fortschritt, dass ich mittlerweile die entsprechenden Informationen aus der Probe in meinem Strickbüchlein notiere.

Nun hatte ich aber in Hamburg bei Mylys drei wunderschöne petrolfarbene und graue Stränge Malabrigo gekauft und wollte mich an einem Tuch aus diesem Wubbelmuster versuchen, das Marisa von Maschenfein neulich in ihrem Samstagskaffee verlinkt hatte. Witzigerweise hat sie selbst auch ein Tuch daraus entworfen und wird wohl auch bald die Anleitung dazu veröffentlichen, auf die ich gespannt bin. Haben wir uns das gleiche ausgedacht? Oder was macht sie anders? Sowas finde ich ja immer spannend.

Ich habe also einen ganzen Abend lang Malabrigoproben gestrickt und mein Wubbeltuch angefangen, aber so richtig hat es mir dann mit dem Garn nicht gefallen. Man braucht eines, das etwas dicker und fester ist, damit die Wubbel auch richtig rauskommen. Also ribbeln…

Dann habe ich mich für das Tuch Tialda aus dem Maschenfeinbuch entschieden, dass ohnehin auf meiner to-knit-list stand. Man arbeitet sich von der unteren Spitze zweifarbig hoch und strickt dabei jede Reihe doppelt ab, wie beim zweifarbigen Patent. Dazu kommen meine geliebten Hebemaschen, die einfach, aber wahnsinnig wirkungsvoll sind. Ich habe angefangen und auf meiner kurzen Zugfahrt gestern eine kleine Spitze gestrickt. Seht selbst:

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Ich muss sagen, dass ich dieses Garn wirklich liebe! Es strickt sich wunderbar und ist sooo weich und griffig. Da spürt man den Preisunterschied auch in der Hand und nicht nur im Portemonnaie… Leider ist die Fahrt von Leipzig nach Berlin superkurz, sodass mein Tuch noch in den Kinderschuhen steckt. Aber ich bin so voller Elan, dass es bestimmt bald wachsen wird. Fortschritte könnt Ihr auf Instagram verfolgen, dort wird es sicher viel zu sehen geben.

Nachdem in unserer Wohnung das Handstulpenwetter Einzug gehalten hat, habe ich diese Teile rausgekramt, die ich vor Jahren mal gestrickt habe. Irgendwo in einem Mützenbuch schlummert das Muster dazu:

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Obwohl also kein offensichtlicher Bedarf besteht, habe ich ein neues Paar Pulswärmer angeschlagen – und zwar nach Sophias Handschuhmuster Fargerik, von dem ich hier schon berichtet habe:

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Meine Handschuhe hatte ich mit klareren Kontrastfarben gestrickt, doch für die Stulpen bin ich auf uni + Farbverlauf umgestiegen, die eher Ton in Ton sind. Das finde ich auch nicht schlecht. Nummer eins kann dieser Tage hoffentlich endlich abgekettet werden und dann muss noch die zweite Stulpe folgen. Und dann vielleicht noch ein Paar zum Verschenken 🙂

A propos Verschenken: Ich habe einen Geschenkbeutel aus Wollresten im Lochmuster angestrickt, wenn auch noch nicht fotografiert. Ein paar Reste müssen zum Jahresende noch weichen und ein paar Geschenke wollen bald verpackt werden, da bietet sich doch so ein schnelles Projekt für Zwischendurch an.

Ach ja, und dann war natürlich auch noch Laternenumzug. Bei solchen Gelegenheiten braucht man selbstgestrickte Handschuhe!

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Mein Erfolgserlebnis war übrigens das Fertigstellen des Rautenschals, zu dem ich dieser Tage noch bloggen werde.

Habt eine schöne Woche und stört Euch nicht an der Kälte! Sie ist doch die beste Gelegenheit, das Selbstgestrickte zu tragen, und so kalt ist es ja (leider) noch gar nicht 🙂

 

Verlinkt bei Auf den Nadeln November

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