Auf den Nadeln – Hinata

Ach Gott, schon fast April und auf meinem Blog hat sich noch kein rechter Fluss mit meinen Montagsbeiträgen eingestellt. Ich wollte Euch doch zweiwöchentlich meine auf den Nadeln befindlichen Projekte hier präsentieren und nun lacht mich mein Zeitplan irgendwie doch nur aus. Naja. Flexibilität ist gefragt, wer kennt das nicht.

Heute kommt also ein Beitrag zu meinen aktuellen Projekten, so etwas außer der Reihe, doch ich werde mich hier schon wieder irgendwann einpendeln. Nachdem ich also kürzlich meine Lotildajacke fertig gestrickt habe (hier schreibe ich dazu) und meine Waschläppchen gestrickt (hier der Klick), konnte ich endlich, endlich meine blaue Field Bag mit dem Hinatatuch in zwei Blautönen aus dem Nachttisch holen und weiterstricken.

Zuletzt war mir das doch sehr langsame Vorwärtskommen bei den Hebemaschen und sich ständig verlängernden Reihen etwas langatmig geworden und ich schwenkte auf die Strickjacke um, was ich auch überhaupts gar nicht bereue – um es mal mit Lotta auszudrücken. In meiner Strickgruppe wurde eher dafür plädiert, ein Projekt durchzuziehen, wenn erstmal angefangen, anstatt parallel zu stricken. Doch das kann ich irgendwie nicht.

Oder vielleicht möchte ich es auch nicht. Ich habe den Anspruch, dass mir das Stricken einfach Spaß macht, und möchte mich nicht diszipliniert durch ein Projekt kämpfen. Disziplin ist jeden Tag zu Genüge gefragt und ich bin zum Glück eher der disziplinierte, fleißige Typ. Doch die Zeit zum Stricken ist ohnehin knapp und die Energie ist nach einem Tag, an dem das Kind um 19 Uhr im Bettchen liegt, einfach weg. Da will ich Spaß und keine Fleißarbeit.

Wie Bücher, die man manchmal wieder zurück ins Regal stellt und plötzlich nach ein paar Wochen unbedingt lesen will, haben auch Strickprojekte ihre Zeit – und die Zeit des Hinatatuches ist jetzt gekommen 🙂 Ich stricke wie besessen daran und komme auch gut vorwärts. Seht selbst:

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Ich muss mal ein längeres Seil einsetzten, um überhaupt sehen zu können, wie weit das Tuch nach der 7. Musterwiederholung oben ist und ob ich noch weitere Wiederholungen anhängen sollte. Herzlich gerne, wenn es zuträglich ist, aber ich möchte keine Decke draus machen. Andererseits trage ich ein Tuch in solch leuchtenden Farben (sind sie übrigens nicht einfach so wunderbar?) zu schwarzen oder einfarbig dunklen Klamotten, also kann das Tuch ruhig etwas ausladender sein, sonst sieht es auch wieder merkwürdig aus. – Wie blöd, dass es gerade so toll warm wird, denn da schwindet ja die Zeit zum Tragen 😉 Vielleicht kann ich es ja zur Ostermesse tragen, da ist es nachts ja doch immer eher kalt.

Übrigens lie-hiiiebe ich diese Hebemaschen:

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Auch beim Rautenschal kommen sie so schön raus, den ich immernoch für Marisas allertollstes Design halte. (Ich sagte das bereits, ich weiß.)

Und die nächsten Projekte? Was strickt Ihr so? Ich würde mich ja gerne an einen Pullover machen, doch zunächst möchte ich noch ein bißchen Stashbusting betreiben. Ich habe noch Wolle für eine laaange Wimpelgirlande, die sich doch wunderbar zum Frühling anbietet. Und ich möchte irgenwie sehr gerne auch noch ein paar Spültücher stricken – ich freue mich einfach, wenn sie im Waschbecken liegen. Und ein paar neue Socken für mich! Das wären erstmal drei kleine Projekte, die schöne Erfolgserlebnisse liefern, wenn man gerade so ein großes Hinatatuch gestrickt hat. Aber noch ist es ja nicht so weit…

Verlinkt bei Auf den Nadeln … noch im März 🙂

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